Tracheostoma

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Begriff Definition
Tracheostoma

Bei einem Tracheostoma handelt es sich um eine Öffnung der Luftröhre (lat. Trachea) durch einen operativen Eingriff, den man Tracheotomie oder umgangssprachlich auch Luftröhrenschnitt nennt. Dieser Eingriff kann nötig werden, wenn beispielsweise eine Langzeitbeatmung nach Unfällen oder Operationen erfolgen muss. Auch aufgrund einer Strahlenbehandlung im Kopf- und Halsbereich, bei Störungen des Schluckreflexes oder bei einer Kehlkopflähmung kann eine Tracheotomie notwendig sein.

Das Tracheostoma kann vorübergehend oder dauerhaft angelegt sein. Um die Gefahr von Infektionen zu minimieren, muss Sicherheit in der Pflege und Versorgung des Tracheostomas gewährleistet sein. Im Quartier 24 in Bad Saarow versorgen deshalb spezialisierte Fachkräfte die beatmeten Bewohner.

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