Multimorbidität

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Begriff Definition
Multimorbidität

Als Multimorbidität wird der Zustand bezeichnet, wenn bei einem Patienten gleichzeitig mehrere Krankheiten nebeneinander auftreten. Die Wahrscheinlichkeit von Mehrfacherkrankungen nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Oftmals treten Leiden des Herz-Kreislauf-Systems, der Atmungsorgane oder des Stütz- und Bewegungsapparats gleichzeitig auf.

Die Behandlung von Multimorbidität soll weitere Folgeerkrankungen vermeiden. Das erfordert ein enges Zusammenspiel zwischen medizinischen und pflegerischen Maßnahmen. Die medikamentöse Behandlung wird häufig durch eine physikalische Therapie mit natürlichen Methoden ergänzt. Das kann beispielsweise die Umstellung der Ernährung oder bestimmter Lebensgewohnheiten sein. Da multimorbide Patienten unterschiedliche Medikamente einnehmen, müssen die Ärzte auf mögliche Neben- und Wechselwirkungen achten.

Viele Betroffene sind auf die Betreuung durch professionelle Fachkräfte angewiesen. Der ambulante Pflegedienst arbeitet eng mit den Ärzten zusammen. Zum ganzheitlichen Behandlungskonzept gehört außerdem die psychosoziale Betreuung der Patienten.

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