Betreuungsverfügung

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Begriff Definition
Betreuungsverfügung

Mit einer Betreuungsverfügung können Sie im Voraus festlegen, wen das zuständige Betreuungsgericht als Betreuer bestellen soll. Ebenso können Sie festlegen, wer die Betreuerfunktion auf keinen Fall übernehmen darf. Die Betreuungsverfügung sollte schriftlich verfasst werden. Sie kann auch individuelle Vorgaben für den Betreuer enthalten, etwa welche Wünsche respektiert werden sollen oder ob im Pflegefall eine Betreuung zu Hause oder im Pflegeheim gewünscht wird. Außerdem sollte die Betreuungsverfügung mit einer Patientenverfügung kombiniert werden, um gewünschte medizinische Behandlungen festzulegen.

Erteilen Sie einer Vertrauensperson eine Vorsorgevollmacht, kann die Bestellung eines gerichtlich eingesetzten Betreuers fast vollständig vermieden werden. Wenn sich diese Person in den beschriebenen Notfällen um Ihre Angelegenheiten kümmert, kann mit einer Vorsorgevollmacht das mit der Betreuerbestellung verbundene gerichtliche Verfahren vermieden werden. Ihre bevollmächtigte Person steht nicht unter Kontrolle des Betreuungsgerichts und es entstehen keine laufenden, teilweise erheblichen Kosten, wie bei der gerichtlich angeordneten Betreuung. Vielfach bietet es sich auch an, rein vorsorglich die Vorsorgevollmacht mit einer Betreuungsverfügung zu verbinden und Ihren Bevollmächtigten auch als Betreuer vorzuschlagen.

Unser Beratungs- und Schulungsteam informiert Sie dazu gern.

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