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Begriff Definition
Demenz

Der Oberbegriff Demenz umfasst sämtliche Leiden, die mit dem Verlust geistiger Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung oder dem logischen Verknüpfen von Inhalten einhergehen. Aufgrund dieser Symptome ist ein eigenständiges Leben für den Betroffenen auf lange Sicht nicht mehr möglich.

Bei den Patienten vermindert sich sowohl die Gedächtnisleistung als auch das Denkvermögen. Sie haben Schwierigkeiten neue gedankliche Inhalte aufzunehmen und wiederzugeben. Die Betroffenen leiden unter dem Verlust der Orientierung und Urteilsfähigkeit. Das führt zur Überforderung im Alltag bei routinierten Tätigkeiten wie Aufräumen, Waschen, Kochen oder Einkaufen. Besondere Unterstützung benötigen Demenzerkrankte auch bei ihrer Ernährung, da sie häufig nicht ausreichend Nahrung zu sich nehmen.

Im Verlauf der Demenzerkrankung zeigen Betroffene Persönlichkeitsveränderungen, die häufig aggressive oder depressive Züge tragen.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an einer Form der Demenz zu erkranken. Aufgrund ihrer durchschnittlich höheren Lebenserwartung sind Frauen im Alter prozentual stärker von Demenz betroffen als Männer.

Um pflegende Angehörige zu entlasten, ist es häufig sinnvoll, dass der Demenzerkrankte eine Tagesstätte besucht. Außerdem kann das Betreuungsteam unserer Hauskrankenpflege den Betroffenen stundenweise zu Hause betreuen.

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