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Begriff Definition
Aktivierende Pflege
Grundsatz der aktivierenden Pflege ist es, den Pflegebedürftigen aktiv in den Pflegealltag einzubinden. Die Pflegekräfte unterstützen ihn, seine noch vorhandenen Fähigkeiten zu nutzen. Geduldig angeleitet und unterstützt von Hilfsmitteln wird der Betroffene dazu motiviert, tagtäglich einzelne Tätigkeiten eigenständig umzusetzen.

Das Pflegepersonal bestärkt den Betroffenen und animiert ihn jeden Tag aufs Neue. So kann es mit einiger Anstrengung nach einer gewissen Zeit gelingen, dass der Pflegebedürftige bestimmte Bereiche der Pflege wieder allein übernimmt. Das steigert sein Selbstwertgefühl, seine Selbstachtung und die Selbstsicherheit.

Unser Pflegepersonal geht dabei auf die Wünsche des Pflegebedürftigen ein und fördert ihn dabei, die vorhandenen Fähigkeiten zu nutzen, damit er mit der Zeit ein eigenständigeres Leben führen kann.
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Altenpflege
Wenn ältere Menschen verschiedene Tätigkeiten des alltäglichen Lebens nicht mehr alleine durchführen können, helfen ihnen Altenpflegedienste. Die Altenpflege beschäftigt sich mit der fachgerechten Betreuung und Pflege von älteren Menschen. Dabei gibt es unterschiedliche Formen der Hilfsangebote.

Eine Form ist die ambulante Hauskrankenpflege. Für Abwechslung im Alltag der Pflegebedürftigen sorgen außerdem Tagesstätten. Wir bieten im Quartier 24 und in der Seniorenresidenz Rosengarten weitere Einrichtungen an, in denen sich unsere geschulten Fachkräfte um die Betroffenen kümmern.

Die moderne Altenpflege wird heutzutage als ganzheitliches Konzept umgesetzt, das sämtliche Facetten der Pflege und Betreuung von älteren Menschen beinhaltet. Hierbei werden nicht nur medizinische Aspekte berücksichtigt, sondern auch psychologische und pflegerische Gesichtspunkte im Umgang mit den Pflegebedürftigen.
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Altenpflegegesetz

Das deutsche Altenpflegegesetz (AltPflG) regelt seit dem 1. August 2003 die Ausbildung in der Altenpflege für alle 17 Bundesländer einheitlich. Dank der bundesweiten Regelung wird allen Altenpflegern während ihrer Ausbildung der gleiche Lehrstoff vermittelt, um pflegebedürftigen alten Menschen deutschlandweit die bestmögliche Versorgung zu garantieren.

Die Altenpflegeausbildung dauert drei Jahre. In dieser Zeit erlernt der angehende Altenpfleger alles, was er im späteren Berufsalltag braucht, um selbständig ältere Menschen zu pflegen, fachkundig zu beraten und optimal zu betreuen. Wir bieten jährlich fünf Ausbildungsplätze.

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Altersgerechtes Wohnen

Mit zunehmendem Alter verändern sich die Ansprüche, die man an seine Wohnumgebung stellt. Badewanne, Treppenstufen und Türschwellen werden zu unüberwindbaren Hindernissen, die die eigene Lebensqualität spürbar einschränken. Aus diesem Grund ist es wichtig, möglichst frühzeitig Barrieren in den eigenen vier Wänden zu beseitigen.

Über die Möglichkeiten und Grenzen einer so genannten Wohnraumanpassung informiert unser Beratungs- und Schulungsteam. Einen entsprechenden Antrag können ältere Menschen bei den zuständigen Pflegekassen stellen. Dabei helfen wir Ihnen gern.

Neben erforderlichen Umbaumaßnahmen spielen Betreuungs- und Pflegeangebote eine große Rolle. Ambulante Pflegedienste unterstützen ältere Menschen und ermöglichen es ihnen, trotz fortschreitenden Alters ein weitestgehend eigenständiges und selbstbestimmtes Lebens zu führen.

Eine umfassende Lösung bietet zudem das Betreute Wohnen, das es Senioren ermöglicht, auch im Alter selbständig zu leben und sich trotzdem sicher und geborgen zu fühlen. Dies wird in der Seniorenresidenz Rosengarten mit der Betreuten Wohngemeinschaft gelebt. 

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Altersvorsorge

Die Altersvorsorge sichert ab, dass jeder nach Beendigung seines Arbeitslebens den gewohnten Lebensstandard halten oder zumindest von seiner Rente leben kann. In Deutschland basiert das Rentensystem auf dem sogenannten 3-Säulen-Modell aus gesetzlicher Rentenversicherung, betrieblicher und privater Altersvorsorge.

Die gesetzliche Vorsorge bildet dabei die tragende Säule des deutschen Rentensystems. Jeder Arbeitnehmer und teilweise auch Selbstständige, zahlen während ihres Arbeitslebens einen einkommensabhängigen Beitrag in die gesetzliche Rentenkasse ein. Auf diesen Einzahlungen basierend wird eine gesetzliche Vorsorge aufgebaut, aus der die Rentenzahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung nach Beendigung des Arbeitslebens erfolgen.

Häufig kann ein Rentner seinen Lebensstandard alleine durch die gesetzliche Rente nicht aufrechterhalten. Daher ist die private Vorsorge empfehlenswert. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, von Versicherungsprodukten über Sparpläne, Fonds bis hin zu Immobilien. 

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Alzheimer

Morbus Alzheimer ist die häufigste Form der Demenzerkrankung und gilt als typisches Altersleiden, da die Zahl der Erkrankten mit zunehmendem Alter steigt. Alois Alzheimer diagnostizierte 1906 erstmals die "eigenartige Krankheit der Hirnrinde". Gleichzeitig brachte der Neuropathologe diese mit der fortschreitenden Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit in Zusammenhang. Ihm fiel auf, dass die Patienten immer weniger in der Lage waren, ihr Leben selbstständig zu führen. Die Persönlichkeit der Betroffenen veränderte sich im Laufe der Zeit so gravierend, dass das zu einer großen Belastung für die Angehörigen wurde.

Bei der Alzheimer-Erkrankung lagern sich im Gehirn so genannte Plaques ab, so dass sich die Botenstoffe im Gehirn, die Neurotransmitter, verändern. Forscher vermuten, dass der Mangel an Acetylcholin zu Gedächtnisstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten führt. Diese Faktoren verursachen das Absterben von Nervenzellen. Wissenschaftler nehmen an, dass der Ausbruch von Alzheimer durch Arterienverkalkung, starkes Übergewicht, Bluthochdruck, eine Schilddrüsenunterfunktion oder einen zu hohen Cholesterinspiegel begünstigt wird.

Morbus Alzheimer ist derzeit nicht heilbar. Medikamente können den Verlauf der Krankheit nur bedingt hinauszögern. Je früher die Diagnose Alzheimer gestellt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten. Neben der medikamentösen Therapie ist es wichtig, die Betroffenen psychologisch zu betreuen und auch pflegende Angehörige zu entlasten. Betroffene können durch Beschäftigungstherapie, Krankengymnastik und eine Sprachtherapie gefördert werden, um ihnen so lange es geht ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Eine intensive Betreuung Betroffener ist in unseren Tagesstätten möglich und durch unser ambulantes Betreuungsteam.

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Ambulanter Pflegedienst

Der Begriff ambulant stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „umher- oder spazierengehend“. Besonders im medizinischen Bereich ist das eine oft gebrauchte Bezeichnung.

Die ambulante Betreuung von Patienten oder Pflegebedürftigen findet im Gegensatz zur stationären Versorgung in deren eigenen vier Wänden statt und wird deshalb häufig auch als Hauskrankenpflege bezeichnet. Da die vollstationäre Pflege älterer Menschen kostenintensiver ist als die Pflege zu Hause, gilt in Deutschland der Grundsatz: ambulant vor stationär.

Pflegebedürftige, die sich für eine Betreuung im eigenen Haushalt entscheiden, können den ambulanten Pflegedienstleister für die Pflege frei wählen. Entsprechend dem Grad der Hilfebedürftigkeit und des Pflegegrades trägt die zuständige Pflegekasse die Kosten für erbrachte pflegerische Maßnahmen bis zu einem gesetzlich festgelegten Betrag. Die ambulanten Pflegedienste rechnen ihre Leistungen direkt mit den Pflegekassen ab.

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollten unbedingt darauf achten, dass der beauftragte Pflegedienst von ihrer Krankenkasse anerkannt wurde.

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