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Begriff Definition
24-Stunden-Pflege

Die 24-Stunden-Pflege umfasst die Betreuung pflegebedürftiger Menschen in ihrem häuslichen Umfeld rund um die Uhr. Diese Betreuung durch professionelles Fachpersonal kann sowohl zeitlich begrenzt oder auch dauerhaft in Anspruch genommen werden. Das ist abhängig davon, ob bei dem Pflegebedürftigen die Aussicht auf Verbesserung seines Zustandes besteht oder ein selbstständiges Leben auch künftig nicht möglich sein wird.

Wir können diese spezielle Betreuungsform im Quartier 24 auch für beatmete Patienten anbieten oder als Verhinderungspflege. Über unsere Betreuung ist eine zeitlich begrenzte Rundum-Versorgung im Haushalt des Betroffenen nach Absprache möglich.

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Aktivierende Pflege
Grundsatz der aktivierenden Pflege ist es, den Pflegebedürftigen aktiv in den Pflegealltag einzubinden. Die Pflegekräfte unterstützen ihn, seine noch vorhandenen Fähigkeiten zu nutzen. Geduldig angeleitet und unterstützt von Hilfsmitteln wird der Betroffene dazu motiviert, tagtäglich einzelne Tätigkeiten eigenständig umzusetzen.

Das Pflegepersonal bestärkt den Betroffenen und animiert ihn jeden Tag aufs Neue. So kann es mit einiger Anstrengung nach einer gewissen Zeit gelingen, dass der Pflegebedürftige bestimmte Bereiche der Pflege wieder allein übernimmt. Das steigert sein Selbstwertgefühl, seine Selbstachtung und die Selbstsicherheit.

Unser Pflegepersonal geht dabei auf die Wünsche des Pflegebedürftigen ein und fördert ihn dabei, die vorhandenen Fähigkeiten zu nutzen, damit er mit der Zeit ein eigenständigeres Leben führen kann.
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Altenpflege
Wenn ältere Menschen verschiedene Tätigkeiten des alltäglichen Lebens nicht mehr alleine durchführen können, helfen ihnen Altenpflegedienste. Die Altenpflege beschäftigt sich mit der fachgerechten Betreuung und Pflege von älteren Menschen. Dabei gibt es unterschiedliche Formen der Hilfsangebote.

Eine Form ist die ambulante Hauskrankenpflege. Für Abwechslung im Alltag der Pflegebedürftigen sorgen außerdem Tagesstätten. Wir bieten im Quartier 24 und in der Seniorenresidenz Rosengarten weitere Einrichtungen an, in denen sich unsere geschulten Fachkräfte um die Betroffenen kümmern.

Die moderne Altenpflege wird heutzutage als ganzheitliches Konzept umgesetzt, das sämtliche Facetten der Pflege und Betreuung von älteren Menschen beinhaltet. Hierbei werden nicht nur medizinische Aspekte berücksichtigt, sondern auch psychologische und pflegerische Gesichtspunkte im Umgang mit den Pflegebedürftigen.
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Altenpflegegesetz

Das deutsche Altenpflegegesetz (AltPflG) regelt seit dem 1. August 2003 die Ausbildung in der Altenpflege für alle 17 Bundesländer einheitlich. Dank der bundesweiten Regelung wird allen Altenpflegern während ihrer Ausbildung der gleiche Lehrstoff vermittelt, um pflegebedürftigen alten Menschen deutschlandweit die bestmögliche Versorgung zu garantieren.

Die Altenpflegeausbildung dauert drei Jahre. In dieser Zeit erlernt der angehende Altenpfleger alles, was er im späteren Berufsalltag braucht, um selbständig ältere Menschen zu pflegen, fachkundig zu beraten und optimal zu betreuen. Wir bieten jährlich fünf Ausbildungsplätze.

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Altersgerechtes Wohnen

Mit zunehmendem Alter verändern sich die Ansprüche, die man an seine Wohnumgebung stellt. Badewanne, Treppenstufen und Türschwellen werden zu unüberwindbaren Hindernissen, die die eigene Lebensqualität spürbar einschränken. Aus diesem Grund ist es wichtig, möglichst frühzeitig Barrieren in den eigenen vier Wänden zu beseitigen.

Über die Möglichkeiten und Grenzen einer so genannten Wohnraumanpassung informiert unser Beratungs- und Schulungsteam. Einen entsprechenden Antrag können ältere Menschen bei den zuständigen Pflegekassen stellen. Dabei helfen wir Ihnen gern.

Neben erforderlichen Umbaumaßnahmen spielen Betreuungs- und Pflegeangebote eine große Rolle. Ambulante Pflegedienste unterstützen ältere Menschen und ermöglichen es ihnen, trotz fortschreitenden Alters ein weitestgehend eigenständiges und selbstbestimmtes Lebens zu führen.

Eine umfassende Lösung bietet zudem das Betreute Wohnen, das es Senioren ermöglicht, auch im Alter selbständig zu leben und sich trotzdem sicher und geborgen zu fühlen. Dies wird in der Seniorenresidenz Rosengarten mit der Betreuten Wohngemeinschaft gelebt. 

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Altersvorsorge

Die Altersvorsorge sichert ab, dass jeder nach Beendigung seines Arbeitslebens den gewohnten Lebensstandard halten oder zumindest von seiner Rente leben kann. In Deutschland basiert das Rentensystem auf dem sogenannten 3-Säulen-Modell aus gesetzlicher Rentenversicherung, betrieblicher und privater Altersvorsorge.

Die gesetzliche Vorsorge bildet dabei die tragende Säule des deutschen Rentensystems. Jeder Arbeitnehmer und teilweise auch Selbstständige, zahlen während ihres Arbeitslebens einen einkommensabhängigen Beitrag in die gesetzliche Rentenkasse ein. Auf diesen Einzahlungen basierend wird eine gesetzliche Vorsorge aufgebaut, aus der die Rentenzahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung nach Beendigung des Arbeitslebens erfolgen.

Häufig kann ein Rentner seinen Lebensstandard alleine durch die gesetzliche Rente nicht aufrechterhalten. Daher ist die private Vorsorge empfehlenswert. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, von Versicherungsprodukten über Sparpläne, Fonds bis hin zu Immobilien. 

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Alzheimer

Morbus Alzheimer ist die häufigste Form der Demenzerkrankung und gilt als typisches Altersleiden, da die Zahl der Erkrankten mit zunehmendem Alter steigt. Alois Alzheimer diagnostizierte 1906 erstmals die "eigenartige Krankheit der Hirnrinde". Gleichzeitig brachte der Neuropathologe diese mit der fortschreitenden Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit in Zusammenhang. Ihm fiel auf, dass die Patienten immer weniger in der Lage waren, ihr Leben selbstständig zu führen. Die Persönlichkeit der Betroffenen veränderte sich im Laufe der Zeit so gravierend, dass das zu einer großen Belastung für die Angehörigen wurde.

Bei der Alzheimer-Erkrankung lagern sich im Gehirn so genannte Plaques ab, so dass sich die Botenstoffe im Gehirn, die Neurotransmitter, verändern. Forscher vermuten, dass der Mangel an Acetylcholin zu Gedächtnisstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten führt. Diese Faktoren verursachen das Absterben von Nervenzellen. Wissenschaftler nehmen an, dass der Ausbruch von Alzheimer durch Arterienverkalkung, starkes Übergewicht, Bluthochdruck, eine Schilddrüsenunterfunktion oder einen zu hohen Cholesterinspiegel begünstigt wird.

Morbus Alzheimer ist derzeit nicht heilbar. Medikamente können den Verlauf der Krankheit nur bedingt hinauszögern. Je früher die Diagnose Alzheimer gestellt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten. Neben der medikamentösen Therapie ist es wichtig, die Betroffenen psychologisch zu betreuen und auch pflegende Angehörige zu entlasten. Betroffene können durch Beschäftigungstherapie, Krankengymnastik und eine Sprachtherapie gefördert werden, um ihnen so lange es geht ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Eine intensive Betreuung Betroffener ist in unseren Tagesstätten möglich und durch unser ambulantes Betreuungsteam.

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Ambulanter Pflegedienst

Der Begriff ambulant stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „umher- oder spazierengehend“. Besonders im medizinischen Bereich ist das eine oft gebrauchte Bezeichnung.

Die ambulante Betreuung von Patienten oder Pflegebedürftigen findet im Gegensatz zur stationären Versorgung in deren eigenen vier Wänden statt und wird deshalb häufig auch als Hauskrankenpflege bezeichnet. Da die vollstationäre Pflege älterer Menschen kostenintensiver ist als die Pflege zu Hause, gilt in Deutschland der Grundsatz: ambulant vor stationär.

Pflegebedürftige, die sich für eine Betreuung im eigenen Haushalt entscheiden, können den ambulanten Pflegedienstleister für die Pflege frei wählen. Entsprechend dem Grad der Hilfebedürftigkeit und des Pflegegrades trägt die zuständige Pflegekasse die Kosten für erbrachte pflegerische Maßnahmen bis zu einem gesetzlich festgelegten Betrag. Die ambulanten Pflegedienste rechnen ihre Leistungen direkt mit den Pflegekassen ab.

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollten unbedingt darauf achten, dass der beauftragte Pflegedienst von ihrer Krankenkasse anerkannt wurde.

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Beatmungspflege

Für Pflegebedürftige, die zeitweise oder dauerhaft auf die Hilfe von Beatmungsgeräten angewiesen sind, gibt es die so genannte Beatmungspflege. Dabei übernimmt speziell ausgebildetes Fachpersonal die Versorgung des Pflegebedürftigen. Wenn es notwendig sein sollte, steht dafür das Quartier 24 in Bad Saarow für eine Rund-um-die-Uhr-Pflege zur Verfügung. Die Kosten für die Beatmungspflege trägt die zuständigen Pflege- und Krankenkassen.

Neben der fachgerechten Pflege in großzügigen Einzelzimmern bietet das Beatmungswohnzentrum individuelle Betreuungsangebote und Therapien für die Patienten.

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Behandlungspflege

Unter Behandlungspflege fallen sämtliche diagnostischen und therapeutischen Pflegemaßnahmen, die von professionellem Pflegepersonal im Rahmen der Betreuung Pflegebedürftiger erbracht werden. Dazu zählen beispielsweise Injektionen, das Verabreichen von Medikamenten oder das Wechseln von Wundverbänden. Dabei hält sich das Pflegepersonal an die ärztlichen Anweisungen.

Die Behandlungspflege soll die Genesung nach Krankheiten fördern, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes verhindern und mögliche Beschwerden lindern. Die Leistungen dürfen ausschließlich von examinierten Pflegekräften erbracht werden.

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Betreute Wohngemeinschaft

In Betreuten Wohngemeinschaften verbringen Senioren ihren Lebensabend, die Unterstützung oder Pflege benötigen und aus diesen Gründen nicht mehr allein leben möchten. Wir vermitteln in dieser Wohnform Appartements in der Seniorenresidenz Rosengarten in Storkow. Die Mieter leben in ihrem individuell eingerichteten Zimmer mit Bad und können die Gemeinschaftsküche und einen Aufenthaltsraum nutzen. Alle Räume wurden altersgerecht konzipiert.

Die Bewohner dieser Gemeinschaft freuen sich über gesellige Abwechslung in ihrem Alltag sowie über die Geborgenheit und Sicherheit, die diese Wohnform bietet. Sie können zudem die Tagesstätte nutzen, die sich ebenfalls in dem Gebäude befindet. Auf Wunsch erfolgt die Versorgung über unsere Hauskrankenpflege. Natürlich können die Mieter auch unsere Serviceangebote nutzen, wie den Fahrdienst und Einkaufsdienste.

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Betreuungsrecht

Das so genannte Betreuungsgesetz soll das Selbstbestimmungsrecht stärken. Nach dem Grundsatz „Betreuung statt Entmündigung“ ermöglicht es hilfebedürftigen Menschen trotz Einschränkungen ein weitestgehend eigenständiges Leben. Alle wesentlichen gesetzlichen Regelungen sind in den §§ 1896 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches definiert. Unser Beratungs- und Schulungsteam informiert Sie dazu gern.

Wenn ein Betroffener aufgrund einer psychischen Krankheit oder körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderungen nicht mehr in der Lage ist, seine Angelegenheiten „ganz oder teilweise zu besorgen“, dann liegt eine Hilfsbedürftigkeit vor. Das zuständige Betreuungsgericht, eine Abteilung des Amtsgerichts, beruft einen Betreuer, wenn eine Bedürftigkeit der Fürsorge vorliegt. Die Aufgabe des Betreuers besteht darin, in dem ihm übertragenen Gebiet, den Betroffenen in dessen Sinne zu vertreten. 

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Betreuungsverfügung

Mit einer Betreuungsverfügung können Sie im Voraus festlegen, wen das zuständige Betreuungsgericht als Betreuer bestellen soll. Ebenso können Sie festlegen, wer die Betreuerfunktion auf keinen Fall übernehmen darf. Die Betreuungsverfügung sollte schriftlich verfasst werden. Sie kann auch individuelle Vorgaben für den Betreuer enthalten, etwa welche Wünsche respektiert werden sollen oder ob im Pflegefall eine Betreuung zu Hause oder im Pflegeheim gewünscht wird. Außerdem sollte die Betreuungsverfügung mit einer Patientenverfügung kombiniert werden, um gewünschte medizinische Behandlungen festzulegen.

Erteilen Sie einer Vertrauensperson eine Vorsorgevollmacht, kann die Bestellung eines gerichtlich eingesetzten Betreuers fast vollständig vermieden werden. Wenn sich diese Person in den beschriebenen Notfällen um Ihre Angelegenheiten kümmert, kann mit einer Vorsorgevollmacht das mit der Betreuerbestellung verbundene gerichtliche Verfahren vermieden werden. Ihre bevollmächtigte Person steht nicht unter Kontrolle des Betreuungsgerichts und es entstehen keine laufenden, teilweise erheblichen Kosten, wie bei der gerichtlich angeordneten Betreuung. Vielfach bietet es sich auch an, rein vorsorglich die Vorsorgevollmacht mit einer Betreuungsverfügung zu verbinden und Ihren Bevollmächtigten auch als Betreuer vorzuschlagen.

Unser Beratungs- und Schulungsteam informiert Sie dazu gern.

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Bezugspflege

Bei der Bezugspflege übernimmt eine Pflegekraft die komplette Betreuung des Pflegebedürftigen und sorgt dafür, dass dieser zu jeder Tages- und Nachtzeit bestmöglich versorgt wird. Für den Betroffenen und dessen Angehörige ist sie ein direkter Ansprechpartner, der erklärend und beratend zur Seite steht.

Die Bezugspflege wird im Quartier 24 und in der Betreuten Wohngemeinschaft umgesetzt. In unserer Hauskrankenpflege kann sie ebenfalls weitestgehend realisiert werden.

Da der Pflegebedürftige durch eine einzelne Pflegekraft intensiv betreut wird, kann sich ein besonderes Vertrauensverhältnis entwickeln, was sich wiederum positiv auf die Pflege auswirkt.

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Demenz

Der Oberbegriff Demenz umfasst sämtliche Leiden, die mit dem Verlust geistiger Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung oder dem logischen Verknüpfen von Inhalten einhergehen. Aufgrund dieser Symptome ist ein eigenständiges Leben für den Betroffenen auf lange Sicht nicht mehr möglich.

Bei den Patienten vermindert sich sowohl die Gedächtnisleistung als auch das Denkvermögen. Sie haben Schwierigkeiten neue gedankliche Inhalte aufzunehmen und wiederzugeben. Die Betroffenen leiden unter dem Verlust der Orientierung und Urteilsfähigkeit. Das führt zur Überforderung im Alltag bei routinierten Tätigkeiten wie Aufräumen, Waschen, Kochen oder Einkaufen. Besondere Unterstützung benötigen Demenzerkrankte auch bei ihrer Ernährung, da sie häufig nicht ausreichend Nahrung zu sich nehmen.

Im Verlauf der Demenzerkrankung zeigen Betroffene Persönlichkeitsveränderungen, die häufig aggressive oder depressive Züge tragen.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an einer Form der Demenz zu erkranken. Aufgrund ihrer durchschnittlich höheren Lebenserwartung sind Frauen im Alter prozentual stärker von Demenz betroffen als Männer.

Um pflegende Angehörige zu entlasten, ist es häufig sinnvoll, dass der Demenzerkrankte eine Tagesstätte besucht. Außerdem kann das Betreuungsteam unserer Hauskrankenpflege den Betroffenen stundenweise zu Hause betreuen.

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